Unterwegs im Hymer 570 ML-T 4x4 

Mobil4travel 

Erfahrungen mit dem Hymer 570 ML-T 4x4 

Nach nunmehr fast zwei Jahren im Hymer ML-T bin ich recht zufrieden mit dem Fahrzeug. Einige Mängel würden vom Händler behoben und somit stimmt erstmal alles. Klar, viele Kleinigkeiten habe auch ich selber erledigt, das ist aber bei allen Wohnmobilen so. 

 

Was mir überhaupt nicht zusagt, ist das Zenec Navi. Was Hymer da verbaut hat, ist einfach nur schlecht. Weiter gehe ich darauf nicht ein, da das hinreichend bekannt sein dürfte. Ich navigiere ganz pragmatisch über Google Maps. Funktioniert super!
Toll ist im ML-T die TV-Satelliten Anlage. Große Schüssel und schöner großer 33“ TV.
Die Innenraumaufteilung ist wie bei vielen anderen Wohnmobilen mit Einzelbetten. Für mich ist zwar auch das etwas längere Bett etwas kurz, aber das ist der Preis eines recht kompakten Mobils. Ich schlafe trotzdem sehr gut! 

Die Gasaußensteckdose, die wir optimal bestellt hatten, ist wirklich ein Extra, welches ist sehr gerne zum Grillen nutze. Kann ich nur empfehlen! 

Die optionale Anhängerkupplung will ich nutzen, um einen Anhänger mit Motorrad mitzunehmen. Eigens dafür habe ich eine leichte LC4 gekauft. 

 

Durch Corona und dadurch bedingte Abmeldung des ML-T, wurde der erste Service erst 07.2021 durchgeführt, das mit nur knapp 3000 km auf dem Tacho. Gleichzeitig gab es noch eine Rückrufaktion von Mercedes. Kosten lagen bei 1200 €. 

 

Erste nervige Dinge wie aufspringende Küchenschubladen während der Fahrt, die sich aber einstellen lassen und Griffe die an den Schubladen, die Roststellen im Chrom aufweisen, finde ich schon sehr unschön und in meinen Augen keine Qualität die dem Kaufpreis entspricht. Auch der Rahmen des vorderen Dachfensters löst sich vom Dachhimmel und lässt sich nicht dazu bewegen dort zu bleiben wo er hingehört. Selbst ein neues Wohnmobil ist wie ein altes Haus. Ständig gibt es was zu tun. 

Durch Wenignutzung ist mir der Aufbauakku gestorben. Für 150 € gab es einen neuen. Zukünftig baue ich ihn im Winter aus und stelle ihn in meine Garage, wo ich ihn regelmäßig nachlade.